Wunschgewicht: Weniger Gewicht – Mehr Power

Frau entspannt Schaukel Strand Entspannung

Frau entspannt Schaukel Strand EntspannungGehörst du auch zu den Menschen, die sich jedes Jahr am Jahresbeginn fest vornehmen, in diesem neuen Jahr endlich das Wunschgewicht zu erreichen und dauerhaft zu halten?

Planst du, eine neue Diät auszuprobieren?

Bitte keine Diät, denn Übergewicht entsteht durch Gefühle!

Den meisten Menschen ist nicht klar, dass Diäten nur kurzfristig funktionieren können. Denn für die Gewichtszunahme in den letzten Monaten und Jahren sind in erster Linie Gefühle verantwortlich und nicht die Nahrungsmittel, die wir gegessen haben. Gefühle bestimmen, welche chemischen Botenstoffe, also welche Hormone, ausgeschüttet werden und wie der Stoffwechsel darauf reagiert. Gefühle bestimmen, wann du essen willst und, vor allem, was du essen willst. Du kannst noch so viel Willenskraft und Disziplin aufbringen, wenn die Gefühle und der Körper nach Spaghetti Carbonara oder Sahnetorte verlangen, werden sie sich irgendwann gegen die Willenskraft durchsetzen.

Wenn Gefühle im Spiel sind, haben Vernunft und Verstand und Ernährungspläne keine Chance!

Wenn du Gewicht abnehmen willst, musst du also lernen, deine Gefühle zu steuern. Denn nur wenn man lernt und immer wieder übt, die Gefühle zu beeinflussen, kann man langfristig Ess-, Trink- und auch die Bewegungsgewohnheiten verändern. Es macht einen Unterschied für den Stoffwechsel, aus welchen Grund bzw. mit welcher Absicht man etwas isst, dazu gibt es interessante Forschungsergbnisse. Der Stoffwechsel reagiert anders, wenn das Essen nicht in erster Linie der Ernährung dient, sondern zur Beruhigung von Gefühlen wie z.B. Stress, Angst, Wut oder Frust. Wenn man die Gefühle, Triebe und Sinne in das Essverhalten mit einbezieht, entstehen neue neuronale Programme und Strukturen im Gehirn. Diese neuen Strukturen unterstützen dann das Abnehmen, ganz entspannt und ohne Diät und ohne Stress.

Kennst du das, dass du total gestresst aus dem Büro o.ä. gekommen bist und hast dir eine Pizza kommen lassen oder irgendetwas aus dem Tiefkühlfach geholt, obwohl du eigentlich gar nicht hungrig warst? Aber das Essen und vielleicht ein Glas Wein dazu haben dir ein Gefühl des Wohlbefindens und der Entspannung vermittelt. Es geht dann nicht darum, den Körper mit Nährstoffen zu versorgen, sondern es werden angenehme Gefühle des Satt-seins erzeugt.

Und jeder kennt das “appetitregulierende” Gefühl des Verliebtseins. Wenn man mit Schmetterlingen im Bauch die neue Liebe schon von weitem die Strasse entlang kommen sieht und Sehnsuchts-Hormone den Körper fluten, hat man dann plötzlich unbändige Lust auf einen Teller Spaghetti Carbonara? Wohl kaum.

Erfahrungen aus der Kindheit

Seit unserer Kindheit ist Essen oft mit Gefühlen verknüpft. Wir alle kennen:

Essen als Belohnung: Ein großer Eisbecher oder ein Besuch im Fast-Food-Restaurant für eine gute Schulnote.

Essen als Erpressung: Wenn du dein Zimmer nicht aufräumst, bekommst du heute keinen Nachtisch!

Essen aus Frust und Mangelgefühl: Niemand hat Zeit oder Lust mit dir zu spielen, also versuchst du Aufmerksamkeit zu bekommen, indem du behauptest Hunger zu haben. Und bekommst vielleicht ein paar Kekse.

Essen als Trost: Du hast dir das Knie aufgeschlagen, du möchtest von deiner Mama in den Arm genommen und getröstet werden, bekommst aber nur ein paar Bonbons mit den Worten “ist ja nicht so schlimm, ist nur ein Kratzer”.

Essensentzug als Bestrafung: Wenn du nicht …. dann gehst du heute ohne Abendessen ins Bett. Viele kennen sicher das schöne Kinderbuch “Wo die wilden Kerle wohnen”: Max war frech zu seiner Mutter, musste deshalb ohne Abendessen ins Bett und erlebte im Traum ein aufregendes Abenteuer. Ist aber leider nicht immer so, sondern verfestigt manchmal die Angst vor Mangel/Nahrungsmangel: Besser ist, ich esse jetzt noch was obwohl ich gar keinen Hunger habe, wer weiß, ob ich heute noch etwas bekomme.

Seit wir denken können, ist Essen also mit Gefühlen verbunden, teils mit schönen Gefühlen (Belohnung), teils mit schlechten Gefühlen (Bestrafung).

Hunger oder Hungergefühl?

Es muss also genau unterschieden werden zwischen Hunger und Hungergefühl (Appetit). Bei echtem Hunger hat der Körper einen Mangel an wichtigen Nährstoffen, der muss möglichst schnell ausgeglichen werden. Bei Appetit geht es um Gefühle, und zum Verändern eines Gefühls brauchen wir Informationen und Gedanken, die wir verändern können. Unsere Gedanken sind uns nicht immer bewußt, aber sie sind immer da und steuern unser Fühlen und Handeln. Diese Gedanken müssen wir genau kennenlernen, wenn wir sie verändern wollen.

Die Verknüpfung von Essen als Ausgleich für Gefühle bei gleichzeitiger Belastung durch chronischen Stress (im Berufs- und/oder im Privatleben) führt dazu, dass Körperfett aufgebaut wird. Dafür verantwortlich sind Neurotransmitter, also biochemischen Botenstoffen. Ohne diese stressbedingten Neurotransmitter wird kein Fett aufgebaut. Dazu gehören Hormone wie Östrogen und Insulin, ganz besonders aber die Corticoide, die zur Gruppe der Stresshormone gehören.

Um den Unterschied zwischen einem körperlichen Mangel und einem emotionalen Bedürfnis deutlich zu machen hier ein kleines Beispiel:

Stell dir vor, du träumst, dass du in einem Haus bist, das abbrennt, das komplett lichterloh in Flammen steht. Du fühlst im Traum die Todesangst, deine Nebennieren schütten reichlich das Stresshormon Adrenalin aus, dein Herz schlägt wie wild und dir ist heiß, du spürst die Flammen um dich herum und du schwitzt, du spürst den Schweiß laufen!

Brauchst du jetzt die Feuerwehr (körperlich), damit es dir wieder besser geht? Sicher nicht! Sobald du aufwachst und feststellst, dass es nicht brennt, sondern dass du nur einen Albtraum hattest, beruhigst du dich wieder (emotional) und schwitzt nicht mehr.

Genauso ist es mit dem Gefühl, das du als “Hungergefühl” kennst. Du musst nicht essen, um dieses Gefühl los zu werden. Es reicht aus, genau dieses Gefühl zu erzeugen, was dich veranlasst, Hunger zu spüren. Und dann dieses Gefühl mithilfe des Unterbewußtseins zu beruhigen und zu verändern. Vor allem aber dir immer wieder bewußt zu machen: Wenn du jetzt etwas isst, dann nicht wegen der Nährstoffe, du isst wegen eines Gefühls.

Wenn du also Gewicht abnehmen willst, muss du lernen und üben, deine Gefühle zu beeinflussen.

Gefühle können mit Hilfe des Unterbewusstseins verändert werden

Das geht sehr gut mit geführten Meditationen und Trance-Reisen. Damit hast du Zugang zu deinem Unterbewusstsein, in dem die Gefühle gespeichert sind. Auch die, die dir gar nicht mehr bewußt sind. Und es geht auch mit kleinen schnellen Übungen.

Ein Beispiel:  Genieße dich schlank! Mit deiner Lieblings-Schokolade!

Nimm’ ein (!) Stückchen deiner Lieblings-Schokolade. Bevor du es in den Mund schiebst, sieh’ es dir genau an. Spricht die Farbe, dieser warme Braunton, dich an? Wie riecht es? Wann hast du den Schokoladenduft das letzte Mal bewusst wahrgenommen? Wie fühlt es sich an? Hart, mit einem hohen Kakaoanteil? Oder eher weich, mit einem hohen Milchanteil? Hast du jetzt wirklich richtig Appetit darauf?

Dann nimm’ das Stückchen Schokolade in den Mund und genieße es mit allen Sinnen. Bewege die Schokolade langsam mit der Zunge hin und her, bis sie zu schmelzen beginnt. Genieße das spezifische Aroma deiner Lieblingsschokolade, koste dieses Gefühl aus. Genieße, wie die cremige Schokolade auf der Zunge verläuft und deinen Gaumen verwöhnt. Willst du die Schokolade wirklich jetzt schon herunterschlucken? Gerade jetzt, wo der schokoladige Geschmack so richtig auf der Zunge zerläuft? Warte noch ein bißchen, versuche, die letzten Reste der Schokolade voll auszukosten. Bis fast nichts mehr zum Herunterschlucken da ist.

Obwohl der Geschmack der Schokolade und der Duft sich jetzt immer mehr verflüchtigt, erinnerst du dich sehr gut an den Moment des größten Genusses. An das Glücksgefühl, als die Schokolade auf deiner Zunge zerlief. Wenn du das ein paarmal übst, kannst du in stressigen Situationen dieses Glücksgefühl abrufen, ganz ohne “reale” Schokolade. Wenn du Glücksgefühle spürst, brauchst du keine Schokolade.

Der Weg ist das Ziel und führt dich zum Wunschgewicht

Wenn du Gewicht abnehmen willst, nimm’ dir Zeit dafür und setze dir keine unrealistischen Ziele. Ich vergleiche das gerne mit einer Bergwanderung: Selbst wenn du sehr langsam gehst, staunst du nach ein paar Stunden beim Blick ins Tal, welche Strecke du schon geschafft hast. Das ist beim Abnehmen sehr wichtig, immer einmal wieder das schon Erreichte anzuschauen und sich auf die Schulter zu klopfen!

Einfach mal zurückschauen, was du schon geschafft hast und den eingeschlagenen Weg weiter gehen.

Rüdiger Dahlke hat einmal gesagt: “Neues braucht anfangs eine Menge Fürsorge, so breit und gewaltig sind die Trampelpfade des Alten.” Neue Gewohnheiten brauchen Zeit und Beharrlichkeit, bis sie fest verankert sind.

Und der von mir sehr geschätzte Dr. Joe Dispenza vergleicht das Verändern von Gewohnheiten mit dem Weg durch eine Brombeerhecke. Es reicht nicht aus, einmal einen Pfad zu schlagen. Man muss diesen Weg jeden Tag gehen und wenn man ein paar Tage nicht durch die Brombeerhecke gegangen ist, ist es etwas mühsamer, sich wieder einen Weg durch die Ranken zu bahnen. Aber es ist möglich! Und irgendwann ist der Trampelpfad des Neuen auch breit und bequem!

Wichtig ist auch auf dem Weg zum Wunschgewicht zu akzeptieren, dass nicht immer alles optimal läuft. Denn Gewohnheiten sind sehr hartnäckig! Wenn man zwischendurch mal ausrutscht, ist das ein Teil des Lernprozesses und kein Grund zu Selbstverurteilungen oder gar zum Aufgeben. Wenn du auf einer Bergwanderung mal stolperst, kehrst du ja auch nicht gleich um!

Vergiss’ nicht, dich für ein Etappenziel zu belohnen! Mit einer Wellness-Massage, einem neuen Kleidungsstück oder dem Besuch bei einer Kosmetikerin, oder was immer du gerne möchtest, solange es nichts mit Essen als Belohnung zu tun hat.

Weniger Gewicht fühlt sich rundum gut an und macht sich nicht nur an der Kleidergröße bemerkbar. Weniger Gewicht verändert das Lebensgefühl oft grundlegend, du hast mehr Energie, mehr Power, mehr gute Laune und Lebensfreude. Und du hast viel mehr Zeit, denn langwieriges Auswählen und Anprobieren vor dem Spiegel fällt zukünftig aus. Jedes Stück im Kleiderschrank passt, in jedem Kleidungsstück siehst du fantastisch aus und das Spiegelbild macht Freude!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Liebe Brigitte Nolting,
    Danke für die Übersendung der 5 Impulse.
    Ich habe nie eine Diät gemacht und bereite die empfangenen Informationen gerade für mich auf und wünsche mir den gleichen Weg, den ich vor 6,5 Jahren im Bezug auf Nikotin gehen konnte: nach 35 Jahren habe ich die letzte Zigarette geraucht und alle Utensilien weggeräumt.
    Ihre Ausführungen bestätigen und klären meinen Weg als Ziel.
    Lieben Gruß Christine Aue

    • Hallo Christine,
      herzlichen Glückwunsch, dass das geklappt hat mit dem Rauchen bzw. Nicht-mehr-Rauchen.
      Leider ist dieser Weg beim Essen nicht möglich, Utensilien wegräumen und nie mehr essen klappt für Normalsterbliche nicht 🙂
      Das ist ja auch oft die Herausforderung, anders zu essen und das lieben zu lernen.
      Ich freue mich darauf, dass wir uns in der facebook-Gruppe sehen und austauschen können.
      Herzliche Grüße
      Brigitte Nolting

  2. Pingback: Traumfigur - Wunschgewicht - Lebenslust - Quantensuppe

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