Beruflicher Neustart

Taube Dach Beruflicher Neustart

Taube Dach Beruflicher NeustartWillst du dich beruflich verändern, weil du deinen Job nicht mehr magst?

Weil du mit den Kolleginnen und Kollegen nicht mehr zurecht kommst?

Oder musst du dich beruflich verändern, weil die Firma umzieht, Entlassungen vornimmt oder schließt?

Willst du die Taube auf dem Dach, aber den Spatzen in der Hand nicht loslassen?

Hast du Angst vor der Veränderung?

Veränderungen machen den meisten Menschen große Angst. Veränderungen finden daher oft erst dann statt, wenn es keinen anderen Weg mehr gibt, wenn wir mit dem Rücken zu Wand stehen.

Was du gut kennst, gibt dir ein Gefühl von Vertrautheit und damit von Sicherheit. Selbst dann, wenn es dich unglücklich oder unzufrieden macht, wenn es dir die Lebensfreude nimmt.

Du denkst vielleicht: Egal wie schlecht es mir geht, ich kenne die Situation und kann mich darauf einstellen. Ich weiß, wie ich mich schützen kann und was ich tun oder lassen muss.

Wenn ich etwas in meinem Leben ändere, weiß ich nicht sicher, ob es besser wird. Das kann mir niemand garantieren und es könnte ja auch noch schlechter werden. Ich könnte “vom Regen in die Traufe” kommen.

Wir Menschen neigen dazu, uns auf das Schlimmste gefasst zu machen, Risiken überzubewerten und das Scheitern vorwegzunehmen. In Gedanken spielen wir am liebsten die “Worst-Case”-Szenarien durch. In der Entscheidungspsychologie wird in Studien deutlich aufgezeigt, dass wir Menschen Verluste mehr fürchten als dass wir Chancen neugierig ergreifen.

Den ungeliebten, schlecht bezahlten Job zu verlieren schmerzt uns mehr, als die Chance auf einen großartigen Job zu verpassen.

Es scheint tief in uns verankert zu sein, lieber beim Vertrauten zu bleiben als neue Chancen zu suchen und zu ergreifen. Das zeigen auch die Redensarten “Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach” oder “Nicht mit der Wurst nach dem Schinken werfen”, die beide vermitteln, dass es besser ist, sich mit dem zufrieden zu geben was man in der Hand hat. Dass man besser nichts riskieren sollte. Denn man könnte beides verlieren und stünde mit leeren Händen da.

Wir malen uns eher selten aus, wie es wäre, den Spatz einfach fliegen zu lassen und dann die schöne weiße Taube in der Hand zu haben. Wir fürchten den Verlust des Spatzen.

Auch wenn wir die Chancen und Vorteile einer Veränderung deutlich sehen, haben wir Angst davor, dass es dann doch ganz anders kommen könnte. Dass wir im schlimmsten Fall noch schlechter dastehen als vorher und dass wir dann nicht einmal mehr die Hoffnung auf ein besseres, glücklicheres Leben haben. Vor solch einer Enttäuschung wollen wir uns unbedingt schützen. Wir vergessen dabei, dass es ja auch die Chance eines weiteren Versuchs gibt.

Und wir wollen uns auch schützen vor den abfälligen Bemerkungen der Menschen um uns herum, die “ja gleich gesagt haben dass das nicht klappen wird”. Die Angst vor Veränderung kann auch Angst vor Verletzungen durch nahestehende Menschen sein.

Sind deine Familie, dein Partner oder deine Partnerin damit einverstanden, dass du etwas verändern willst? Wirst du unterstützt und bei Rückschlägen aufgefangen? Wenn nicht, kratze deinen gesamten Optimismus und deinen Mut zusammen, du schaffst die Veränderungen auch alleine, du kannst das!

Veränderung braucht Mut und Kraft

Wir neigen alle dazu, uns in den buntesten Farben auszumalen, wie schrecklich das alles enden könnte, wenn wir aktiv werden und etwas verändern. Meistens denken wir das Ganze aber nicht bis ganz zuende durch.

Stelle dir doch mal ganz detailliert vor, was im schlimmsten Fall passieren könnte. Male dir das doch mal in allen Einzelheiten aus. Du könntest feststellen, dass das Schlimmste, das durch die Veränderung passiert, nicht die große Katastrophe ist. Sondern dass du etwas gelernt hast, was dir für weitere Veränderungen nützlich ist.

Und dann stelle dir vor, was im allerbesten Fall passieren könnte. Stelle dir vor, wie das ist, wenn du deinen Traumjob hast. Wie du morgens voller Vorfreude und beschwingt zur Arbeit gehst. Dich auf die netten Kolleginnen und Kollegen freust, auf den sympathischen Chef. Und wie du die dir übertragenen Tätigkeiten mit Kreativität, Elan und Erfolg ausführst.

Es braucht Optimismus, Mut und Energie, wenn wir etwas verändern wollen. Das fehlt uns oft, wenn wir unzufrieden oder gar unglücklich sind.

Mein Tipp:
Mache dir bewusst, welche Hürden du in deinem Leben schon genommen und welche Schwierigkeiten du schon gemeistert hast. Schreib es auf! Und lies es, wenn Zweifel aufkommen. Das gibt dir wieder Selbstvertrauen und den Glauben an deine Fähigkeiten. Und damit Mut und Energie.

Das hat nach meinen Erfahrungen immer gut geklappt, bei meinen Klientinnen und auch bei mir selbst. Ein Hilfsmittel ist für mich ein persönliches Mantra, mit dem ich mich in stressigen Situationen auf mein Ziel fokussiere. Wichtig ist, dass dieses Mantra kurz und einprägsam ist, dass es Bilder in deinem Kopf entstehen lässt. Erinnere dich daran, wie du in der Vergangenheit eine Herausforderung gemeistert hast, visualisiere diesen Erfolg. Erinnere intensiv das großartige Gefühl, das du damals hattest, und kreiere ein Mantra wie “Ich kann das!” oder “Mut und Gelassenheit” oder “Ich habe Kraft und Mut” .

Am effektivsten ist ein selbst ausgedachtes Mantra, das du mit einem positiven Bild aus deiner Vergangenheit und einem guten Gefühl verbindest.

Ich selbst verstärke mein Mantra mit einem ätherischen Öl, zum Beispiel mit Zedernholzöl. Zedernholzöl löst innere Spannungen und Nervosität, es verleiht Gelassenheit und Stärke und es unterstützt in Angst- und Stressituationen. Die Kraft gebende und beruhigende Wirkung wird verstärkt, wenn man etwas Lavendelöl hinzufügt. Und einen Tropfen Orangenöl für gute Laune 🙂

Ich gebe ein oder zwei Tropfen Zedernholzöl auf die Thymusdrüse, auf die Fußsohlen (Reflexpunkte) oder auf die Innenseite der Handgelenke. In herausfordernden Zeiten habe ich immer einen Riechstift dabei, den ich mit einem Wattepad mit Zedernholzöl fülle. So kann ich jederzeit unauffällig daran riechen, das hilft mir, in meine Kraft und Balance zu kommen.

Wenn du wissen möchtest, wie ich selbst meine beruflichen Veränderungen gemeistert habe, wirf doch mal einen Blick in mein Buch. Dort habe ich genau beschrieben, wie ich zu meinen verschiedenen Berufen kam, warum ich häufig gewechselt habe und damit immer gut gefahren bin. Hier bekommst du eine kostenlose Leseprobe.

Schon Rainer Maria Rilke hat geschrieben

“Man kann gar nicht oft genug im Leben
das Gefühl des Anfangs in sich aufwecken”

und auch Hermann Hesse wußte, dass jedem Anfang ein Zauber innewohnt.

Also trau dich, mach dich auf den Weg und ändere die Dinge, die dir deine Lebensfreude rauben!
Du kannst das!

 

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