Goji – Wolfsbeere – ein super Powerfood!

frische Goji Beeren / Wolfsbeeren

frische Goji Beeren / Wolfsbeeren

Goji Beeren, auch Wolfsbeeren genannt, werden in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) bereits seit ca. 6000 Jahren wegen ihres ungewöhnlich hohen Gehalts an Mineralien und Vitaminen geschätzt, der in keiner anderen Frucht in dieser Zusammensetzung vorhanden ist. Ein Handbuch für Ärzte aus der Ming-Dynastie (1368 – 1644) sagt über die Goji Beere: Sie stärkt den Organismus und schenkt ein langes Leben”.

Goji Beeren werden in der TCM verwendet um Krankheiten vorzubeugen und um die Lebensenergie, das Qi, zu stärken. Die Goji Beere ist ein ganzheitlich wirkendes Lebens- und Heilmittel, sie nährt Körper, Seele und Geist gleichermaßen. Goji Beeren werden in der TCM vielfältig eingesetzt, sie schützen durch ihre antioxidative Wirkung den ganzen Körper und stärken das Immunsystem. Die Beeren unterstützen eine ausgeglichene Darmflora und die Entgiftung des Körpers.

Ebenso erhöhen sie das YIN. Bei einem Mangel an YIN kann es nach der Lehre der TCM zu Müdigkeit, vorzeitigem Altern, Nachtschweiß, Potenzstörungen, Unfruchtbarkeit, Schwindel, Tinnitus, Sehschwäche, Bluthochdruck, Diabetes, Schwäche in Rücken und Knien u.v.m. kommen.

Goji Beeren Stoffwechsel GewichtsreduktionDie Goji Beeren stabilisieren durch die komplexen Polysaccharide den Blutzuckerspiegel, sie enthalten außerdem besonders viel Magnesium und Chrom. Dadurch beugen sie Heißhungerattacken vor und sorgen für eine harmonische Stimmungslage.

Goji Beeren enthalten eine beachtliche Menge an sekundären Pflanzenstoffen und 19 verschiedene Aminosäuren. Sie haben eine sehr hohe Nährstoffdichte und enthalten viel mehr Vitamin C als die meisten Zitrusfrüchte. Goji Beeren enthalten sowohl B-Vitamine (B1, B2 und B3) als auch essentielle Fettsäuren, also solche, die der Körper nicht alleine herstellen kann. Wichtige Spurenelemente wie Selen, Zink, Molybdän, Betaine, Cyperone und Carotinoide erweitern das Wirkungsspektrum der Goji Beeren auf den menschlichen Körper. Der ORAC-Wert der Goji Beeren liegt bei 25.300 bis 30.300.

getrocknete Goji Beeren

getrocknete Goji Beeren

100 gr getrocknete Goji Beeren decken fast 100 Prozent unseres Eisenbedarfs, dies ist besonders wichtig für Vegetarier und menstruierende Frauen. 100 gr getrocknete Beeren decken auch unseren Tagesbedarf an Mangan (fördert Gedächtnis und Fruchtbarkeit) und Chrom (fördert Glukose-Toleranz und schenkt Energie).

Goji Beeren sind weiterhin durch den sehr hohen Gehalt an den beiden Carotinoiden Lutein und Zeaxanthin besonders gut für die Augen. Diese Carotinoide wirken nicht nur als Antioxidantien, sondern sollen auch vor altersbedingter Makuladegeration (AMD) schützen. Wissenschaftler am anatomischen Institut der Universität Hongkong (H.C. Chan et. al.) wiesen in einer Studie nach, dass die beiden Stoffe sogar bei bereits bestehender AMD vor weiterer Degeneration schützen können.

Neben den beiden eben genannten Carotinoiden enthalten Goji Beeren eine große Menge an Beta-Carotin, das im Körper zu Vitamin A umgewandelt werden kann und dann seine positive Wirkung nicht nur auf das Auge sondern auch auf die Haut entfaltet.

frische Goji Beeren am Zweig

frische Goji Beeren am Zweig

Wenn man die Goji Beeren mit anderen Beeren wie Blaubeeren oder Cranberries vergleicht, wird deutlich, warum Goji Beeren “Superfrüchte” sind: sie enthalten das 10fache an Vitamin C, fast das 20fache an Kalzium, ca. das 20fache an Magnesium und das 10fache an Kalium und B-Vitaminen. Diese Vitalstoffdichte wird nur noch von der Acai-Beere erreicht. Darüber schreibt Barbara Simonsohn ausführlich in ihrem leider vergriffenen Buch:  Barbara Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen.

Der weltweit bekannte Ernährungsforscher Dr. Earl Mindell sagt über die Goji Beere:

“Die Goji Beere enthält das mit Abstand größte Potential an gesundheitsfördernden Vitalstoffen, das mir in meiner jahrzehntelangen Forschung begegnet ist. Ihre positive Wirkung auf dem Organismus ist unvergleichlich. Goji Beeren sind die gesündesten mir bekannten Früchte.”

Goji, der Gemeine Bocksdorn (Lycium barbarum) gehört zur Familie der Nachtschattengewächse. Goji wird auch chinesische Wolfsbeere genannt, in China heißt sie Ningxia Gouqi nach dem Tal in der Region Ningxia, in der sie überwiegend angebaut wird.

Auf der seelischen Ebene hat die Goji Beere ebenfalls eine sehr positive Wirkung, sie wird in China auch “Glücksbeere” genannt. Ihre B-Vitamine stärken das Nervensystem und sorgen für Gelassenheit in stressigen Situationen. Und wer einen hohen Vitamin-B-Spiegel hat, leidet nicht unter Lern- und Gedächtnisstörungen, Stimmungstiefs, Ängsten, Schlafstörungen und Reizbarkeit. Magnesium sorgt für innere Ruhe und Chrom sorgt für geistige Wachheit.

In China werden die frischen Früchte oder die getrockneten Beeren gegessen, oder in Form von Tinktur, Wein oder Absud eingenommen. In anderen Ländern werden die getrockneten Beeren verwendet oder ein Püree, aus dem dann Saft hergestellt wird. In Deutschland ist die Goji Beere hauptsächlich unter dem Namen Wolfsbeere oder auch Bocksdornbeere bekannt.

Auch in der Küche werden die Wolfsbeeren verwendet z.B. im Müsli, im Joghurt, in manchen Gemüsegerichten oder auch in Smoothies.

Wolfsbeeren beim Trocknen in Ningxia

Wolfsbeeren beim Trocknen in Ningxia

Ich selbst trinke am liebsten den Gojibeeren-Saft Ningxia Red von der Firma Young Living.* Dieser Saft enthält neben Ningxia Wolfsbeerenpüree auch Blaubeersaft, Aroniabeerensaft, Kirschsaft, Pflaumensaft und Granatapfelsaft sowie Traubenkern- und Vanillextrakt und die ätherischen Öle Orangenöl, Yuzuöl, Zitronenöl und Mandarinenöl.

*Ich bin selbständige Vertriebspartnerin der Firma Young Living und wenn du Ningxia Red Wolfsbeerensaft bestellen möchtest, klicke bitte hier.

Achtung: Bei Verwendung von Wolfsbeeren und gleichzeitiger Einnahme von Vitamin-K-Antagonisten (z.B. Marcumar) wird die blutverdünnende Wirkung verstärkt. Es besteht ein erhöhtes Risiko für Blutungen.

Buchempfehlungen (beide Bücher sind leider vergriffen, aber noch gebraucht erhältlich oder in der Bibliothek):

Barbara Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen.

Sharamon, Baginski: Goji. Die ultimative Superfrucht …

 

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hi,
    meine Frau hat die Beeren neulich angeschleppt. Schmecken so ja etwas gewöhnungsbedürftig. Von der konsitenz wie Feigen, aber etwas bitter im Nachgeschmack.
    Jetzt weiß ich wenigstens wozu die gut sind und im Müsli fallen Sie nicht besonders auf. Den Saft muss ich mir mal besorgen.

    Gruß
    Wolfram

    • Hallo Wolfram, man gewöhnt sich leicht an den Geschmack und Bitterstoffe sind ja auch sehr gut für die Gesundheit! Und der Saft ist sehr lecker, überhaupt nicht bitter! 🙂
      Herziche Grüße
      Brigitte

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